Satzung

Die Basis unseren Handelns.

Satzung des Jagdgebrauchshundverein Selfkant e.V

vom 12.05.2023

Vorstand

Heinz Vogt

(Ehrenvorsitzender)

Hermann-Josef Backhaus

(1. Vorsitzender)

Jakob Simons

(2. Vorsitzender)

Heiko Schuchert

(Geschäftsführer)

Lorenz Heynen

(Schatzmeister)

Walter Mühlenbruch

(Beisitzer)

Franz Rick

(Beisitzer)

Peter Emunds

(Wasserwart)

§ 1
Name und Sitz des Vereins

 

Der Verein führt den Namen Jagdgebrauchshundverein „Selfkant“ e.V.

Er hat seinen Sitz in Heinsberg. Die Geschäftsräume befinden sich am Wohnsitz des jeweiligen Geschäftsführers.

Der Verein ist unter diesem Namen in dem Vereinsregister des Amtsgerichts Aachen unter Nummer 70213 eingetragen.

Der Verein ist als Mitglied im Jagdgebrauchshundverband (JGHV) unter der Nummer 1028 eingetragen und anerkennt für sich und seine Mitglieder die Satzung und Ordnungen des JGHV in der jeweils gültigen Fassung (veröffentlicht unter www.jghv.de).

 

§ 2
Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 3
Zweck des Vereins, Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ gem. § 52 Abs. 2, Ziff. 14 der Abgabenordnung (AO).

Zweck des Vereins ist die Förderung des Jagdgebrauchshundwesens, insbesondere die Ausbildung, Führung und Prüfung von Jagdgebrauchshunden zum vielseitigen Jagdgebrauch, um eine waidgerechte und tierschutzkonforme Jagdausübung im Sinne der jagd- und tierschutzrechtlichen Bestimmungen sowie auch die tierschutz- und artgerechte Haltung und Führung von Jagdgebrauchshunden zu gewährleisten.

Der Verein sorgt durch beratende Tätigkeiten, die Aus- und Fortbildung von Jagdhundeführern und Verbandsrichtern sowie die Durchführung von Prüfungen für den Einsatz leistungsfähiger und brauchbarer Jagdhunde, ohne die eine waidgerechte und tierschutzkonforme Jagdausübung nicht möglich ist und erfüllt damit die sich aus dem Tierschutz- und Jagdgesetz ergebenden Aufträge.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4
Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen und zu unterzeichnen. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen. Mit Stellung und Unterzeichnung des Aufnahmeantrages werden die Satzung des Vereins, sowie die Satzungen und Ordnungen des JGHV anerkannt.

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit der dem Aufnahmeantrag stattgebenden Beschlussfassung des Vorstands. Im Falle einer Ablehnung des Aufnahmeantrages braucht diese gegenüber dem Antragsteller nicht begründet zu werden. Sie ist nicht anfechtbar.

Bewerber, die gewerblich Zucht oder Hundehandel im Sinne des Tierschutzgesetzes betreiben, werden nicht im Verein aufgenommen.

 
§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, den Tod des Mitglieds und Auflösung des Vereins.

Der Austritt ist dem Geschäftsführer drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich mitzuteilen.

Der Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe liegen unter anderem vor, wenn das Mitglied

vorsätzlich oder grob fahrlässig die Vereinsinteressen schädigt,
seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt,
gewerblich Zucht oder Hundehandel im Sinne des Tierschutzgesetzes betreibt.

Über den Ausschluss im Falle a) entscheidet die Mitgliederversammlung.
Über den Ausschluss im Falle b) und c) entscheidet der Vorstand.

Die Mitglieder sind der Verbandsgerichtsbarkeit des Jagdgebrauchshundverbandes gemäß dessen Satzung unterworfen.


§ 6
Mitgliedsbeitrag

Der von der Mitgliederversammlung festgesetzte Jahresbeitrag ist im 1.Quartal des laufenden Geschäftsjahres zu entrichten.

Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.


§ 7
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

die Mitgliederversammlung
der Vorstand.


§ 8
Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich von dem Vorsitzenden des Vereins einberufen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen

aufgrund eines Vorstandsbeschlusses, wenn besondere Umstände dies erfordern
wenn ein Zehntel der Mitglieder die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.

Die Einberufung zur ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt durch schriftliche Einladung aller Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens 14 Tagen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet ist.

Folgende Aufgaben obliegen ausschließlich der Mitgliederversammlung:

Wahl des Vorstandes
Wahl der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstandes
Festsetzung des Mitgliedsbeitrags
Entscheidung über außerplanmäßige Ausgaben durch den Vorstand gemäß § 9 Abs. 8
Mitgliedsausschlüsse gemäß § 5 Abs. 3 lit. a)
Satzungsänderungen
Auflösung des Vereins

Eine form- und fristgerechte einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung beschließt grundsätzlich in offener Abstimmung. Entscheidungen über Satzungsänderungen sowie die Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der beschlussfähigen anwesenden Mitglieder. Alle übrigen Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Ungültige Stimmen und Enthaltungen werden bei der Berechnung der Stimmenmehrheit nicht berücksichtigt.

Jedes erschienene Mitglied hat nur eine Stimme. Eine Vertretung oder Stimmabgabe für mehrere Mitglieder aufgrund von Vollmachten ist unzulässig.

Anträge zur Mitgliederversammlung können nur Mitglieder stellen.
Die Anträge müssen mindestens 6 Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Geschäftsführer eingegangen sein.


§ 9
Vorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

dem Vorsitzenden,
dem stellvertretenden Vorsitzenden,
dem Geschäftsführer,
dem Schatzmeister.

In den erweiterten Vorstand werden von der Mitgliederversammlung zwei Beisitzer und der Gewässerwart gewählt.

Der Vorstand, die beiden Beisitzer und der Gewässerwart werden für vier Jahre von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Sie bleiben bis zu einer Neuwahl im Amt. Wiederwahlen sind zulässig.

Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte.

Der Vorstand im Sinne § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und den Geschäftsführer. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.

Im Innenverhältnis ist nur der Vorsitzende, im Verhinderungsfalle der stellvertretende Vorsitzende zeichnungsberechtigt.

Ein verdienstvoller Vorsitzender kann nach dem Ausscheiden aus dem Amt von der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Er ist zu allen Sitzungen des Vorstandes zu laden, wo er beratend tätig sein kann.

Außerplanmäßige Ausgaben, die den Betrag von € 2.500,00 übersteigen, bedürfen der Genehmigung der Mitgliederversammlung; gegebenenfalls ist dazu die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erforderlich.


§ 10
Kassenprüfer

Bei jeder ordentlichen Mitgliederversammlung werden für die Dauer des Geschäftsjahres zwei Kassenprüfer gewählt. Hierbei ist anzustreben, dass ein Kassenprüfer wiedergewählt und der zweite erstmalig gewählt wird. Sie dürfen nicht Mitglied des Vorstands sein. Eine zweite Wiederwahl ist unzulässig.

Sie prüfen den vom Schatzmeister zu erstellenden Jahresabschluss einschließlich der geführten Geschäftsbücher und vermerken dies mittels Prüfvermerk im Kassenbuch.

Die Kassenprüfer berichten der ordentlichen Mitgliederversammlung über ihre Prüfung. Sie beantragen die Entlastung des Vorstands.

Die Mitgliederversammlung kann durch Mehrheitsbeschluss die Kassenprüfer mit einer außerordentlichen Prüfung beauftragen.


§ 11
Ehrungen

Mitglieder werden für 25-jährige, 40-jährige und 50-jährige Treue zum Verein geehrt.


§ 12
Vereinsgewässer

Zur Förderung des Jagdgebrauchshundwesens im Sinne der Satzung (waidgerechte und tierschutzkonforme Jagdausübung) unterhält der Verein ein eigenes Übungs- und Prüfungsgewässer.

Zur Reglementierung und des Gebrauchs des Vereinsgewässers ist die Wassernutzungsordnung des Vereins zu beachten.


§ 13
Haftung des Vereins und des Vorstands

Der Verein und der Vorstand haften den Mitgliedern gegenüber nicht für die ihnen bei Veranstaltungen des Vereins entstandenen Schäden. Die persönliche Haftung von Vereinsmitgliedern wird hierdurch nicht berührt.


§ 14
Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall steuerbegünstigter Gründe

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Die Auflösung kann nur mit 2/3 Mehrheit der Mitglieder und nur in einer Mitgliederversammlung, die mit diesem Punkt der Tagesordnung ordnungsgemäß einberufen worden ist, beschlossen werden.

Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende des Vereins und sein Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Kreisjägerschaft Heinsberg e.V. im Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V. mit Sitz in Heinsberg, Vereinsregister des |Amtsgerichts Aachen, Nummer VR70365, Steuernummer 210/5799/2765, Finanzamt Geilenkirchen, oder deren Rechtsnachfolgerin, sofern diese zum Zeitpunkt der Auflösung des Vereins die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit erfüllt, zwecks Verwendung des Vermögens für die Förderung des Jagdgebrauchshundwesens.


§ 15
Öffentlichkeitsarbeit

Zu jeder Mitgliederversammlung ist die örtliche Presse einzuladen.

Die Zeitschrift „Der Jagdgebrauchshund“ ist das offizielle Mitteilungsblatt des Jagdgebrauchshundverbandes. Bekanntmachungen des Verbandes sind verbindlich ergangen, wenn sie dort veröffentlicht sind, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt.

Seit 2012 verfügt der JGV „Selfkant“ e.V. über eine eigene Homepage (www.jgv-selfkant.de). Unter der Rubrik Impressum sind geregelt: Herausgeber, Haftungsausschluss, Urheberrecht und Gewährleistung.

 

 


§ 16
Salvatorische Klausel

Sollten Bestimmung dieser Satzung oder eine künftig in sie aufgenommene Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder ihre Wirksamkeit oder Durchführbarkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden. Gleiches gilt, falls sich herausstellen sollte, dass diese Satzung eine Regelungslücke enthält. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung oder zur Ausfüllung der Regelungslücke soll dann eine angemessene Regelung gelten, die, soweit nur rechtlich möglich, dem am meisten gerecht wird, was die Mitglieder vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit, Undurchführbarkeit oder Lückenhaftigkeit der Satzung gekannt hätten.


§ 17
Inkrafttreten

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 12.05.2023 rechtsgültig beschlossen und tritt am gleichen Tag in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit.

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„Zur Jagd den brauchbaren Hund“. 

 

Der Jagdgebrauchshundverein Selfkant e.V entstand 1954 aus der „Kreisgruppe Geilenkirchen-Heinsberg“ im LJV NRW.

 

 Wir bilden Menschen zu Verbandsrichtern aus und bereiten Hundeführer engagiert auf die verschiedenen Verbandsprüfungen vor.

Kontakt an die Geschäftsstelle:

 

JGV Selfkant e.V

 

Heiko Schuchert

Joseph Emonds Hof 1

41812 Erkelenz

 

Tel: 02431-9719061

info@jgv-selfkant.de

jgv-selfkant.de

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